Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 18. Juli 2026
1. Geltungsbereich, Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform „Sellivo“ zwischen
[Firmenname / Name des Betreibers], [Straße, Hausnummer], [PLZ, Ort] (nachfolgend „Anbieter“)
und dem jeweiligen Nutzer (nachfolgend „Kunde“).
2. Vertragsgegenstand
Sellivo ist ein Werkzeug für den KI-gestützten Import von Produkten (z.B. per URL oder Shopify-Kategorieseite), die automatisierte Erstellung von Produkttexten und -bildern sowie den Export der Ergebnisse in den Shopify-Shop des Kunden. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Produktbeschreibung auf sellivo.app.
3. Registrierung und Vertragsschluss
Die Nutzung von Sellivo setzt eine Registrierung voraus (per E-Mail/Passwort oder über „Weiter mit Google“/„Weiter mit Apple“). Mit Abschluss der Registrierung und Auswahl eines Pakets kommt zwischen Anbieter und Kunde ein Nutzungsvertrag zustande. Der Kunde ist verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu machen und seine Zugangsdaten geheim zu halten.
4. Pakete, Preise, Zahlung
Sellivo bietet mehrere monatlich kündbare Pakete mit unterschiedlichem Funktions- und Credit-Umfang an (aktuelle Preise siehe sellivo.app/#preise). Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Mit jeder Verlängerung wird das im gebuchten Paket enthaltene Credit-Kontingent neu gutgeschrieben; nicht verbrauchte Credits verfallen nicht automatisch, werden aber nicht in den Folgemonat übertragen, sofern nicht anders angegeben.
5. Laufzeit und Kündigung
Kostenpflichtige Pakete verlängern sich automatisch um jeweils einen Monat, sofern sie nicht vor Ablauf der laufenden Periode gekündigt werden. Die Kündigung kann jederzeit über den Bereich „Abo & Credits“ innerhalb der Anwendung oder per E-Mail an die in Ziffer 1 genannte Kontaktadresse erfolgen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
6. Pflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich,
- Sellivo nicht zur Verletzung von Rechten Dritter (z.B. Marken-, Urheber- oder Wettbewerbsrecht) beim Import fremder Produktdaten zu nutzen,
- die Rechtmäßigkeit der von ihm importierten und veröffentlichten Inhalte selbst zu prüfen,
- seine Zugangsdaten und ggf. hinterlegte API-Schlüssel/Zugangstoken vertraulich zu behandeln.
7. KI-generierte Inhalte
Von Sellivo mittels künstlicher Intelligenz erzeugte Produkttexte und -bilder werden auf Basis der vom Kunden importierten Quelldaten erstellt und vor Übernahme mit einer automatisierten Faktentreue-Prüfung abgeglichen. Eine vollständige inhaltliche Richtigkeit kann dennoch nicht garantiert werden. Der Kunde ist verpflichtet, alle KI-generierten Inhalte vor Veröffentlichung in seinem Shop eigenverantwortlich zu prüfen. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die aus der ungeprüften Übernahme KI-generierter Inhalte entstehen.
8. Drittanbieter-Integrationen
Sellivo bindet Drittdienste ein (u.a. Shopify für den Produktexport, Google Gemini für KI-Texte/-Bilder, Stripe für die Zahlungsabwicklung, Google/Apple für die Anmeldung). Für Verfügbarkeit, Funktionsumfang und Preisänderungen dieser Drittdienste außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters übernimmt der Anbieter keine Haftung.
9. Verfügbarkeit, Gewährleistung
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform, kann diese jedoch nicht garantieren (u.a. wegen Wartungsarbeiten, höherer Gewalt oder Störungen bei eingebundenen Drittdiensten). Offensichtliche Mängel sind unverzüglich anzuzeigen.
10. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
11. Änderung dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, sofern dies zur Anpassung an geänderte rechtliche oder technische Rahmenbedingungen erforderlich ist. Der Kunde wird über wesentliche Änderungen rechtzeitig informiert und kann der Änderung widersprechen; im Falle eines Widerspruchs bleibt das Recht zur ordentlichen Kündigung unberührt.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, [Gerichtsstand/Sitz des Anbieters]. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Hinweis: Die mit „[…]“ gekennzeichneten Angaben (Firmenname/Anschrift, Gerichtsstand) sind vor dem produktiven Einsatz mit den tatsächlichen Unternehmensdaten zu ergänzen; eine rechtliche Prüfung dieser AGB durch einen Rechtsanwalt wird dringend empfohlen, insbesondere falls Verbraucher (B2C) zur Zielgruppe zählen (u.a. Widerrufsrecht, EU-Streitschlichtung).